Donnerstag, 27. November 2014

20.11.2014 - 28.11.2014 Melbourne

20.11.2014  Wir sind gut in Melbourne angekommen nicht wie ursprünglich geplant mit dem Bus, nein wir sind geflogen. Der Bus wäre nachts gefahren und gesehen hätten wir da ja auch nichts. Also habe ich uns schnell einen günstigen Flug rausgesucht und nun sind wir in Melbourne, unsere letzte Station auf unserer Australienreise. Diesmal sind wir in einem
Bed and Breakfast Hotel abgestiegen in einem alten aber sehr schönen Gebäude.

21.11.2014  Nach dem Frühstück hatten wir erst mal all unsere Ausflüge gebucht, denn wir wollen ja noch einiges sehen. Danach ging es mit dem Tram in die City wo wir am Nachmittag eine geführte Sightseeingtour zu Fuss gemacht haben.

vor der Library

vor dem Museum

Gefaengnis

Theater

Parlamentsgebaeude












Hier gibt es eine Gasse wo jeder sein Grafiti an die Wand malen kann, Beispiele siehe oben.
Drei Stunden sind wir in Melbourne rumgelaufen und haben erfahren, dass Melbourne 1835 gegründet wurde und dass zwei Jahre später die Strassen und Plätze ihre Namen erhalten haben. Wir wissen jetzt auch, dass Sydney und Melbourne sich immer stritten und dass deshalb die Haupstadt Canberra heisst, die aus dem nichts gebaut wurde. Danach gingen wir noch Nachtessen und dann wollte ich nur noch zurück ins Hotel, meine Füsse hochlagern.

22.11.2014  Um 11.15 wurden wir abgeholt und die Fahrerin hiess Cassie, die ist noch in der Ausbildung, die Begleitperson hiess Katie. Das Ziel war "Phillips Island". Diese Insel liegt nur 2 Stunden weg von Melbourne. Wir waren die ersten die einstiegen und es dauerte eine Stunde bis alle zusammen geführt wurden, dann konnte es losgehen. Die Landschaft, an der wir vorbeifuhren, war schön grün und es sah nach viel Landwirtschaft aus. Katie erzählte uns auch, dass es hier sehr viele Milchbauern gibt. Dann sahen wir in der Ferne eine Insel,


die "French Island" ist das, wurde uns mitgeteilt. Es hat dort ca. 80 Farmen und es gibt dort keinen Strom. Jede Farm hat einen Generator um zu Strom zu kommen. Die Phillip Iland wurde 1768 entdeckt, die aber erst einen anseren Namen hatte. Ein Governor fand aber, dass dies kein guter Name sei und benannte sie nach sich, er hiess Phillip. ;-) Zum Lunch fuhren wir zur "Bush Tucker Farm" wo es eine wunderbare Quiche gab. Danach machten wir noch den  "Bushtucker Trial"  im "Schrebergarten" des Restaurants, wo uns gezeigt wurde, woher die Zutaten kamen, die wir eben gegessen hatten.




Kangaroo Apple = Tomatengeschmack



Fischteich

Fischteich innen
Es gab dort auch noch einen Teich wo man fischen konnte und der Fisch wurde einem gleich zubereitet. Da es aber länger dauern könnte bis man was gefangen hatte, gab es für Ungeduldige noch den Indoor Teich, da hat man in zwei Minuten einen Fisch an der Angel, teilte uns Katie mit. Dann ging es weiter zu den Koalas, in das Koala Conservation Center.





Nach dem Boardwalk fuhren wir an der Formel 1 Rennstrecke



vorbei und ein paar hundert Meter weiter waren die Kängurus,



die einzigen die es auf der Insel gibt. Danach ging es zu Phillip Island Vineyard &  Winery zur Weindegustation.


Sehr gutes Brot und Käse gab es dazu. In Cowes,






das an der Nordküste liegt, konnten wir was essen gehen. Wir fuhren weiter zum "Point Grant", der westlichste Punkt der Insel wo es sehr viele junge Seemöven hatte.









Leider fing es ein bisschen an zu regnen und wir dachten schon, dass wir uns für die Pinguinparade jetzt mit Regenjacken eindecken müssen, aber es hat wieder aufgetan und von Regen war nichts mehr zu sehen. Jetzt ging es zur Pinguinparade, unterwegs sahen wir noch einige Walabis und grauschwarze Gänse, die es nur in Australien gibt und einen wunderschoenen Regenbogen.


 Die Pinguinparade ist eine Touristenattraktion, denn immer abends ungefähr eine halbe Stunde nach  Sonnenuntergang kommen die Pinguine (die kleinste Art, 33cm) in die Kolonie zurück. Es leben dort ca. 40'000 Pinguine und es wurden ca. 4'000 Nistkasten aufgestellt. Die Pinguine machen sich auch selber Nester in den Büschen. Fotografieren darf man nicht, weil der Blitz die Tiere irritiern würde, ohne Blitz darf man auch nicht. Also habe ich keine Bilder von diesen niedlichen Tieren, aber es gibt eine Webseite, wenn es euch interessiert, dann schaut doch mal rein.
unter www.phillipisland.au oder penguins.org.au, ihr werdet es nicht bereuen. Nach Mitternacht waren wir wieder im Hotel.


23.11.2014  Es geht auf die "Great Ocean Road", um 07.45 Uhr mussten wir am Startpunkt sein. Als alle eingestiegen waren stellte sich unser Fahrer vor. Pieter hiess er und er meinte, dass die ganze Tour um die 800km sein werde.



Die Sonne schien und es war ein super Wetter und ich war gespannt was da kommen wird. Pieter erzählte uns, dass diese Strasse von 3000 zurückgekehrten Kriegsveteranen gebaut wurde, von 1900  bis  1913.




Es dauerte 13 Jahre bis der Bau von 240 km fertig war. Als die Strasse eröffnet wurde musste man erst pro Auto und Person bezahlen bis die Strasse vom Staat übernommen wurde. Nachher konnte man durchfahren ohne zu bezahlen.






In Apollo Bay hielten wir um den Lunch einzunehmen. Alle erhielten einen Bon nur wir nicht, denn wir wussten nicht, dass wir jetzt einen 24 Std. Halt hier hatten weil wir die 2-tägige Reise gebucht hatten. Wir dachten, dass wir mehr sehen werden als nur mit einer Tagesreise, dem war aber nicht so. Also verbrachten wir den restlichen Tag in Apollo Bay. Wir gingen zum Strand und ins Info-Zentrum und da fielen uns die schönen Skulpturen auf,








die dem Weg entlang standen. Nachdem wir am Point Bunbury waren






gingen wir noch die Fischerboote am Hafen ansehen.

24.11.2014  Kaum zu glauben, dass nach diesem wunderschönen Tag es jetzt regnet und das nicht nur ein bisschen. Na, was solls, die Hoffnung nicht aufgeben, vielleicht wird es ja am Nachmittag besser. Um 13.00 Uhr ging die Reise weiter zum Loch Ard Gorge.









Es gab da einen Schiffbruch bei dem nur 2 Personen überlebt haben, ein Mann und eine Frau und es wurde ein Liebespaar daraus gemacht, was aber nicht der Wahrheit entsprach. Er ging zurück nach Irland und sie war glücklich verheiratet in Australien. Das Wetter war auch nicht viel besser geworden, der Wind hat uns fast  weggeblasen und es fing wieder an zu regnen. Also rein in den Bus und es ging zu den 12 Aposteln wo der Wind noch stärker war.












Unser erster wirklicher Schlechtwettertag und das bei diesem Ausflug. :-( aber ändern konnten wir es nicht. Wir fuhren dann nach Port Campbell






und machten eine halbe Stunde Teatime. Als wir gegen Melbourne kamen kam doch noch die Sonne durch und die Skyline leuchtete golden.




25.11.2014  Die alte Goldgräberstadt "Sovereign" stand auf dem Programm. Um 08.00 Uhr fuhren wir los und das Wetter meinte es wieder gut mit uns. Wir fuhren nach "Ballarat", dessen Eingang immer wunderbar mit Rosen verziert ist.


Das Städtchen hat ca. 80'000 Einwohner. 1956 fanden die olympischen Spiele in Melbourne statt




und hier wurden die Ruderwettbewerbe ausgetragen. Auf dem See werden heute noch internationale Wettkämpfe veranstaltet. Das Städtchen ist noch wie zu den Goldgräberzeiten, so viele alte Gebäude,






gebaut 1861

kurze Zeit spaeter gebaut

Anfang 1900 gebaut
nur zwei neuere hat es und unser Fahrer meinte, dass diese nicht nach Ballarat gehören. An den Kirchen sieht man wie schnell Ballerat reich geworden ist, denn in kurzer Zeit wurde die kleine aktuelle Kirche vergroessert und dann gleich nochmals, so erklaerte es uns der Guide. Einige Personen gingen noch in den Wildlife Park und wir fuhren direkt nach "Sovereign Hill" die Goldgräberstadt von 1861-1871. Alles ist noch so wie damals und es arbeiten 300 Festangestellte und 200 Volontäre dort.



Es gibt auch eine Schule und die Mädchen lernen stricken, häkeln und nähen und die Jungs Pferde beschlagen, schreinern und Räder bauen. Natürlich sind Jungs und Mädchen nicht im selben Klassenzimmer.

Baeder und Staelle
 Es kommen Schulklassen  von überall und die machen ein 3-Tage Lager. Zum übernachten hat es für 800 Schüler Platz. Sie lernen wie das Leben damals war und können es in echt gleich miterleben. In der Goldmine konnte man einen Rundgang machen und erfuhr wie gefährlich diese Arbeit war.


Stollen

bisschen Gold

Buero vom Minenchef

Notausgang

Lift fuer 5 Personen

unser Guide der Goldmine
Auch Gold waschen kann man, macht den Kindern grossen Spass. In der Apotheke kann man Pillen, Salben und Tees kaufen

Apotheke

Behandlungszimmer des Arztes
und im Hinterzimmer war das Behandlungszimmer des Arztes. Es gibt auch eine Bäckerei wo man feine Sachen kaufen konnte
Baeckerei

Fotostudio
oder der das wunderschöne Restaurant,
Restaurant

Scone
wo ich meinen Tea mit den Scones genommen habe. Wir machten auch eine Rundfahrt mit der Pferdekutsche


und "Lola Montez" zeigte sich auf dem Balkon des Theaters.
Lola Montez

Theaterdirektor

Theaterfoyer

Theater
Die Polizei und das Militaer patroullierten auch der Strasse entlang.
Polizist

Militaer


Die Bowlingbahn funktionierte auch


 und das traurige Kapitel mit den Chinesen wird auch nicht verheimlicht. Es kamen zu jener Zeit viele Chinesen nach Australien, die mussten damals £10 (heute ca. $ 4'000.00) bezahlen, dass sie an Land gehen durften. Nachdem sie an Land waren hatten sie noch einen Fussmarsch von 3 Wochen vor sich bis sie endlich in der Stadt ankamen. Der Traum vom reich werden war schnell ausgeträumt, denn sie hatten Schwerstarbeit zu leisten und wohnten in Zelten.
Wohnzelte der Chinesen

Verkaufsgeschaeft eines Chinesen
Tempeleingang

im Tempel
Für ein paar wurde der Traum wahr, für die meisten nicht. Es  gab auch eine Schmiede und man konnte zusehen wie ein Wagenrad gemacht wurde.

ein Clydesdale Pferd, stammt aus Schottland

ein ganz normales Haus mit Garten
Um 15.30 Uhr mussten wir wieder beim Bus sein und die Fahrt ging wieder zurück Richtung Melbourne.


26.11.2014   Heute gehts zum "Puffing Billy", einer Dampfeisenbahn in den Bergen südöstlich von Melbourne. Der Bus sollte uns um 07.15 abholen am übernächsten Kreisel in unserer Strasse. Wie üblich hatte er Verspätung. Wir waren die ersten, die eingesammelt wurden und so konnten die Logenplätze zuvorderst, gegeüber dem Fahrer, belegen.
unser Fahrer

und sein Handlanger
Wir hofften, dass wir am Bussammelpunkt nicht umsteigen mussen. Tatsächlich hatten wir das Glück und konnten sitzen bleiben. Am Day Tour Centre war allerdings kein Platz, weil die früher fahrenden Busse da standen. Es wurde nur kurz angehalten um die anderen Passagiere austeigen zu lassen. Bis diese weg waren mussten wir noch eine Runde um den nächsten Block drehen. Bei der Ausfahrt auf die Strasse fiel uns eine Leuchtanzeige auf die offensichtlich einen Preis anzeigte. Tatsächlich es war die Gebühr fürs Parkhaus, wie uns der Fahrer bestätigte. Eine Stunde kostet 18$ !!!! Parkieren sei teuer in  Melburne. In der City müssen die Parkplätze entlang der Strassen am Morgen zwischen 7 und 8.30 frei sein, denn da dienen sie den Velofahrern als Radweg. Die übrige Zeit ist auf 2 Stunden beschränkt und kostet 4$/Std. (zentrale Parkuhr). Überschreiten der Parkzeit wird mit 80$ gebüsst. Dies gilt natürlich nicht für die Wohnquartiere. Nach 8 Uhr konnte unser Bus die andern Teilnehmer aufnehmen und dann gings dann richtig los. Nach etlichen Kilometern verliessen wir den Freeway und fuhren auf kurvenreichen Strassen durch den Regenwald


 in die Dandenong Ranges. Der südliche Regenwald unterscheidet sich von demjenigen der Tropen durch eine etwas andere Vegetation. Es fehlen die Kletterpflanzen und Lianenen dafür gibt es viele Farne, die ein paar Meter hoch werden. Unser erstes Ziel war ein Picnicplatz in der Nähe von Ferntree Gully. Am Anfang der Stadt ist eine Wand wunderschoen bemalt mit der Dampfmaschine, leider nur ein Teil auf dem Bild.


Attraktion ist hier ein grosser Schwarm sehr zutraulicher Kakadus und einer roten Vogelart.






Hier befindet sich auch ein Souvernirladen mit Restaurant namens Grants on Sherbrooke.

Wir wurden aber von unseren Guids mit Tee und Gebäck versorgt. Danach ging es nach Belgrave zu unserer Zugfahrt.



Die Schmalspurstrecke wurde in den frühen 1900 zur Erschliessung der Region gebaut und führt bis zu einem Ort namens Gembrook. 1953 wurde der Betrieb nach einem Erdrutsch eingestellt. Õffentliches Interresse und mit Unterstützung durch die Victorian Railwaysund die Citizens' Military führte zur Gründung der Puffing Billy Preservation Society, die die Strecke etappenweise, zwischen 1962 und 1998 durch Freiwilligenarbeit instand stellte und als Touristenatraktion im Dampfbetrieb erfolgreich betreibt. Eine Besonderheit ist: die Wagen haben keine Fensterscheiben sondern 2 Querstreben als Sicherung. Das macht es möglich, auf der Fensterbrüstung zu sitzen und die Beine draussen herunterbaumeln zu lassen ohne hinaus zu fallen.

 Dies ist erlaubt und wird auch ausgiebig gemacht. Die Tourenveranstalter hatten reservierte Wagen. So gab es also kein Gedrängele beim Einsteigen. Eine zweite Zugseinheit wurde vorne angekoppelt.Diese war voll mit Schulkindern, gut zu erkennen an ihren Schuluniformen. Dadurch wurde der Zug relativ lang und es wurden zwei Dampflokomotiven vorgespannt. Der Zugführer, in zeitgemäss altmodischer Uniform, schritt den ganzen Zug ab und verkündete mit lautem Glockengeläut, dass es nun los geht.



Die Strecke führt hauptsächlich durch Wald und besteht aus lauter Kurven.


Von unserer hinteren Position aus konnte man meistens nur den Qualm der Lokomotiven sehen. Sahen wir sie mal, dann nur für Sekunden.


 Die Zeit reichte dann leider nicht um die Kamera einzustellen. Es war ohnehin schwierig dem Zug entlang zu fotografieren, lauter Köpfe und und Hände mit Kameras und Händys. Leute wickten am Wegesrand



 In Emerald, nach nicht ganz der halben Strecke, war schluss für die Tourenpassagiere. Hier warteten die Busse. Ihre Wagen wurden abgekoppelt und der Zug bereitgemacht, um mit 1 Lokomotive weiter zu fahren. Jetzt wollte jeder die Lockis fotografieren, naturlich mit sich selber auf dem Bild. Wir aber wollten nur die Dampfrösser, ohne Chinesen, Japaner, Inder und andere Völker.


Wir haben es geschaft, den richtigen Moment zwischen Personen-und Kamerawechsel zu erwischen. Mit dem Bus ging es weiter zu einem kleinen, malerischen Ort namens Sassafras.



Neben dem üblichen Shop und dem Souvenirladen gab es hier auch Miss Mapples Tea-Room auch einen Laden mit Sweets (lauter süsse Sachen) der uns magisch anzog. Wir sind eben beide Naschkatzen.
Danach kam die Rückfahrt nach Melbourne,






wo wir am Day Tour Centre abgesetzt wurden.


27.11.2014 Heute ist unser letzter Tag in Melbourne, nicht nur Melbourne sondern Austraalien. 3 Monate mit vielen schoenen Erlebnissen und morgen geht es nach Auckland / Neuseeland. Was werden wir wohl dort noch alles erleben, bestimmt auch nur schoenes. Hier noch ein paar Bilder von Melbourne

Bahnhof Flinders Street

St. Paul's Cathedrale




kleiner Taufstein

grosser Taufstein









the Juig (Maskottchen einer Schule)

wer findet uns?


und es weihnachtet auch in Melbourne













28.11.2014 auf Wiederlesen in Neuseeland




















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