Bus, der uns zum "Ghan" brachte, der legendäre Zug.Der Bahnhof ist sehr weit weg vom Zentrum von Darwin, noch weiter weg als der Flughafen. Da stand er nun,
der Ghan mit zwei Diesellokomotiven und 40 Waggons insgesamt 750 m lang, fast unvorstellbar aber wahr. Um 10.00 Uhr ging es los mit dem ersten Stop in Katherines. Dort gab es einen Aufenthalt von 4 Std., da die "Diamant + Gold" Gäste die Schifffahrt machten, die wir am Tag zuvor gemacht hatten. Wir gingen shoppen und endlich habe auch ich einen Deckel gefunden, der mir gefällt. Der Shuttle Bus brachte uns zurück zum Bahnhof und Hans Peter konnte sein Nickerchen auch im "Red Service" Wagen machen :-)
Im Norden war die Landschaft noch so wie wir sie erlebt hatten und wie näher wir Alice Springs kamen war es flacher und hatte viel weniger Vegetation.
16.10.2014 Kurz vor Alice Springs wurde es gebirgig denn die Stadt liegt mitten in den Macdonnell Ranges. Schlafen konnte man sehr gut, jedenfalls ich, denn ich musste mich nicht bemühen wach zu bleiben wie Hans Peter, damit sein Schnarchen niemanden stört. Aber auch er ist dann irgenwann eingeschlafen
Anstatt 09.05 Uhr waren wir schon um halb neun in Alice Springs aber bis das Personal endlich die Türen aufschloss vergingen mindestens zehn Minuten.
Wir wurden am Bahnhof von unserem Backpacker Hostelbus abgeholt. Wir konnten das Gepäck deponieren
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| Unser Hostel |
ca. 2m lang. WOW, das hätte ich nie erwartet, dass ich diesen Menschen mal in echt sehe. Der Dokumetarfilm "The Kangooro Man" sah ich vor Jahren im Fernsehen, dieser Film hatte mich so fasziniert, dass"Brogla" immer irgendwie in meinen Gedanken war. In der Zwischenzeit hat er mehrere Filme mit der BBC gedreht, teilte er uns mit. Als ich sah, dass man ihn in seinem "Rescue Center" besuchen konnte, haben wir gleich für den anderen Tag reserviert. Das Center ist aber nur an drei Abenden offen, denn er möchte nicht, dass die Kängurus zu oft gestört werden und er sagte, dass es kein Streichelzoo werden wird.
Wir machten es uns in einer "Gartenbeiz" gemütlich und tranken einen Kaffee. Danach haben wir noch eingekauft, auch eine Flasche Rotwein, denn Juliette ging am andern Tag auf einen 3-Tage Trip zum Uluru, was wir am 19.10. machen werden. Zurück im Hostel haben wir eingecheckt und unser Zimmer in Beschlag genommen. Am Abend bestiegen wir den "Anzace", ein Aussichtspunkt und eine Gedenkstätte für die Opfer der verschiedenen Kriege, wo Australier beteiligt waren. Man sah wunderbar die Stadt und ihre Umgebung.
Natürlich durfte der Sonnenuntergang auch nicht fehlen
Danach ging es zurück und wir machten unser Nachtessen, das wir gemeinsam mit Juliette einnahmen und uns später von ihr verabschiedeten.
17.10.2014 Frühstück inbegriffen hiess es in der Bestätigung und das wollte ich testen. Tätsächlich konnte man sich bedienen und das Beste ist, es gibt es schon ab vier Uhr früh, aber nur bis um neun Uhr.
Wir machten uns auf den Weg ins Spital, denn dem Hans Peter mussten die Fäden entfernt werden. Im Spital sagten sie uns, dass wir zu einem Arzt gehen sollen, denn der Preis sei dort wesentlich günstiger. Also gingen wir wieder los, mit der Liste von verschiedenen Aerzten. Als wir bei einem Medical Center vorbeikamen probierten wir es nochmals und es hat geklappt, wir kriegten für morgen einen Termin. Um 17.00 Uhr wurden wir abgeholt und fuhren zu Brogla.
Im Moment hat er sechs Babykängurus, wo er die Ersatzmutter spielt. Diese Babys findet er auf der Strasse, denn wenn die Mutter totgefahren wurde kann das Baby im Sack noch ca. 3 Tage überleben. Diese Babys nimmt er bei sich auf und zieht sie gross, einige werden auch wieder in die Wildnis ausgesetzt. Er teilte uns mit, dass aber nicht jedes tote Känguru ein Baby im Sack hat sondern nur ca. jedes 20., aber die meisten Leute wissen nicht, dass da noch jemand ums Überleben kämpft, wenn sie ein totes Känguru am Strassenrand sehen.
18.10.2014 Heute gingen wir zum Arzt um die Fäden
rauszunehmen und zur Information, es ist alles gut verheilt. Danach genehmigten wir uns eine guten italienischen Kaffee.
19.10.2014 Heute geht es auf Tour: Uluru - Kata Tjuta - Kings Canyon, eine 3 -Tagestrip. Um 6.00 Uhr wurden wir abgeholt, wir gehörten zuden ersten die "eingesammelt" wurden. Nach ein paar Stops hatten wir fast alle Leute eingesammelt, die restlichen kommen direkt vom Flughafen beim Uluru, sagte unser Guide mit Namen Ryan. Er teilte uns mit, dass wir in diesen 3 Tagen ca. 1'700km zurücklegen werden und dass wir dazu ca. 17 Std. benötigen. Nach ca. 2 Stunden gab es den 1. Halt beim Mt. Ebenezer Roadhouse Outback, bischen die Beine vertreten. Danach sahen wir einen Berg der aussah wie der Uluru
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| Mt. Conner |
Es wurde immer heisser, gut dass die Klimaanlage eingeschaltet war. Nach ca. 2 Stunden aber wurde wieder angehalten und wir mussten alle Holz sammeln gehen,
denn Ryan wollte am Abend noch ein Lagerfeuer machen. Danach bekamen wir den Lunch und fuhren an den Flughafen um die restlichen Personen abzuholen. Insgesamt waren wir 21 Leute, die diese Tour machten, die meisten davon englisch sprechend. Jetzt fuhren wir zum Uluru Cultural Center und von weitem sahen wir diesen Berg.
Ich war total überrascht, denn immer wenn man Bilder vom Uluru sah, sah er so fein und glatt aus, dem aber war gar nicht so. Er ist zerfurcht, hat Löcher, mystisch und ist weit entfernt von einer glatten Seite.
Fotografiern darf man auch nicht überall, denn es werden immer noch ab und zu Riten durchgeführt. Seit 1985 gehört der Uluru und Kata Tjuta wieder den Aborigines, doch es wurde ein Nationalpark gemacht und die Ureinwohner mussten mit der Regierung einen Pachtvertrag auf 99 Jahre abschliessen damit garantiert wird, dass auch in Zukunft die Touristen diese Naturwunder besuchen dürfen. Nach dem Centerbesuch machten wir alle gemeinsam den "Kuniya Walk"
danach trennten sich unsere Wege. Die 1. Gruppe machten die ganze Tour um den Berg, die 2. Gruppe wurde in der Hälfte abgesetzt und wir gehörten zu der 3. Gruppe, die nur den "Mala Walk" machten. Es war so heiss und alle mussten ihr Wasser mitnehmen. Unterwegs hat es auch Wasserstellen damit man seine Flasche wieder auffüllen konnte. Es wurde angegeben, dass man in pro Stunde 1l Wasser trinken soll. Als wir alle wieder zusqmmen waren fuhren wir zum " Sunset" denn beim Sonnenuntergang zeigt sich der Uluru von seiner schönen Seite und es gibt ein Wechselspiel dr Farben, von orange bis dunkelrot.
Wir waren aber nicht die einzigen, die dieses Schauspiel sehen wollten. Als wir ankamen waren schon sehr viele Busse da und die Zische wurden gedeckt für einen Apero. Auch wir bekamen einen und als die Sonne weg war, bekamen wir noch das Abendessen. Jetzt fuhren wir ins Camp, wo jedes einen "Swag", einen Schlafsack, ein Leintuch und ein Kissen in Empfang nehmen konnte und jedes musste sein Schlaflager machen. Ich hatte erst ja bedenken so mit schlafen im Frein aber das hatte sich schnell gelegt. Ryan entfachte das Lagerfeuer,
ich kuschelte mich in meinen Swag, betrachtete die Sterne, so viele sieht man selten und es dauerte nicht lange und ich war eingeschlafen.
20.10.2014 Es ist 4.00 Uhr und Ryan weckte uns, wir wollten ja den Sonnenaufgang sehen. Erst wurde alles wieder weggeräumt, denn das nächste Lager war nicht am selben Ort. Nach dem Frühstück eine kurze Fahrt, aber nicht zum selben Punkt wie am Abend davor. Es hatte wieder viele Touristen, die dieses Schauspiel sehen wollten. Der Uluru und der Kata Tjuta waren noch im dunkeln als wir ankamen. Der Sonnenaufgang war um 06.05 Uhr. Wir machten uns auf den Weg zum Aussichtspunkt, denn wir wollten doch alle ein schönes Bild schiessen ;-).
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| Kata Tjuta |
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| Uluru |
Dann als alles vorbei war fuhren wir zum Kata Tjunta um das Valley of the Wings abzulaufen mit zwei verschiedenen Aussichtspunkten. Tja, das war ja wieder ein Weg, angefangen hatte es ja wunderschön mit einem Boardwalk aber das täuschte, denn es gab wieder ein klettern über die Rocks. Beim 1. Ausichtspunkt "Karu Lookout" war ein Schild angebracht, dass dieser Weg geschlossen wird ab 36° weil es dann zu gefährlich wird.
Wir hatten unser Wasser dabei und wir waren sehr früh also war das kein Problem. Bis zum 2. Aussichtspunkt "Karingana Lookout" war es aber teilweise ganz schön steil, einmal mussten wir über einen Felsen klettern. Oh oh oh dachte ich und das muss ich ja alles wieder zurückgehen auauau, aber die Aussicht war sehr schön.
Danach konnte man wieder wählen ob man weiter den Rundgang macht, was dann aber hiess, dass es sehr steil nach unten geht und man nur in der Sonne gehen kann oder ob man denselben Weg wieder zurück geht. Wir entschlossen uns für das zweite und ich machte mich schon langsam auf den Rückweg. Obwohl ich sehr viel früher startete als die anderen holte mich Ryan ein. Der lief wie eine Gemse über diese Rocks, wie wenn es ein ganz gewöhnlicher Wanderweg war. As alle wieder zurückwaren ging es zum Lunch und danach hatten wir wieder eine sehr lange Fahrt vor uns zum "Kings Canyon". Bei der "Curtins King Station" gab es den 1. Halt und dann fuhr er von der Strasse ab und führte uns an den Salzsee, Hitze sicher ca. 40° aber wir stiegen trotzdem aus um Bilder zumachen.
Den dritten Halt, was konnte es anderes sein: Holz sammeln, denn Ryan brauchte dicke Äste,sagte er, denn er wollte etwas spezielles machen, wir waren gespannt.
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| beim Holzsammeln gesehen, sind Honigbienennester |
Nach mehreren Stunden kamen wir im Camp an und jetzt durfte man wählen, ob man mit seinem Swag im Zelt oder unter freiem Himmel schlafen möchte. Ich wollte wieder die Sterne sehen ;-).
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| Nachtlager vorbereiten |
1 kg Mehl (Fertigmischung)
1 1/2 Büchsen Bier (3.3.dl)
Salz
backen bei 220° Ofen muss sehr heiss sein
eine Gussform wäre von Vorteil
alles gut mischen, Teig muss man nicht aufgehen lassen, in eine feuerfeste Form legen und backen. Ganz einfach hatte er gesagt und ich sage euch, dieses Brot schmeckt soooooooooooo gut.
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| Ryan unser Guide, Fahrer und Koch |
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| unser Bus |
Wir wurden verwöhnt an diesem Abend, wir hatten ein Festmahl, sogar Kartoffelstock hat er gemacht. Danach noch Küche aufräumen und ab in den Swag, ich schlief auch sofort wieder ein.
21.10.2014 Tagwach um 04.30 Uhr, eine halbe Stunde später als am Vortag, weil wir ja in den Ferien sind, sagte Ryan. Danach ungefähr eine halbe Stunde Fahrt zum "Watarraka National Park" zum "Kings Cayon", den ich eigentlich auch machen wollte. Ryan hat uns erklärt, dass jeder mindestens 3l Wasser mitnehmen muss und freundlicherweise hat er mir noch 2 l mitgegeben zu meinen 1 1/2 l. Er erklärte auch wie gefährlich dieser Canyon ist, dass es auch Todesfälle gegeben hat, weil die Leute zu nah an der Kante gingen. Mindestens 2 m Abstand muss eingehalten werden, Gruppe muss zusammenbleiben und für Fotos wird im Globo ein Halt gemacht. Der Weg ist ca. 6 km lang, Dauer der Tour ca. 3 1/2 Std. - 4 Std. Auch hier gilt wieder, über 36° wird der Zugang gesperrt. Als wir dann den Aufstieg sahen, da mussten wir zurückkrebsen, denn nein das wollte ich mir nicht antun.
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| Aufstieg zum Kings Canyon |
Wir waren 7 Personen die sich entschlossen den "Kings Creek" zu machen. Das war auch ein ganz schöner Weg und noch lange nicht so mühsam.
Ab und zu sahen wir dort oben Personen und wir waren froh, dass es ein alternativ Programm gab. Als unsere Gruppe wieder unten war, waren sie auch ganz doll erschöpft und obwohl wir um 06.15 Uhr gestartet waren, war es schon wieder wahnsinnig heiss. Jetzt fuhren wir wieder ins Camp, wo wir den Lunch einnahmen und uns schon von 3 Personen verabschieden mussten. Die hatten noch was anderes vor. Danach mussten wir die Rückreise antreten, was hiess, stundenlang Auto fahren. Einen Halt gab es beim "Red Center" wo es einen Hut- und einen Sockenbaum gibt.
Den zweiten Halt machten wir bei einer Kamelfarm, wo man, wenn man wollte, Kamel reiten konnte. Ein paar von unserer Gruppe haben diesen Spass mitgemacht. Jetzt gab es nur noch ein Ziel, Alice Springs wo wieder alle zu ihren Hotels geführt wurden. Es war ein anstrengender aber auch ein eindrucksvoller, schöner Trip. Es gab dann nur noch eines schlafen. Muss noch erwähnen, auch wenn wir bis 40° am Tag oder mehr haben, war es in der Nacht immer schön angenehm kühl, nicht kalt aber kühl.
22.10.2014 Unser letzterTag in Alice es tut fast ein bisschen weh,
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| unser Zimmer |
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| Alice Lodge unser Hostel mit Pool |
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| die Hostelkatze |
Es ist wunderschön hier, obwohl im Sommer ist es sicher kaum auszuhalten, wir sind ja noch im Frühling und hatten Temperaturen von 30 - 35°. Gemacht haben wir nicht mehr viel, Erholung war angesagt.
23.10.2014 Um 07.45 wurden wir vom Airport Shuttle abholt und an den Flughafen gefahren. Bye bye Alice Springs














































S`Brot machi grad am Weekend. Säg dir denn öbs guet wurde isch:-) muesi ächt es für dusse mache damit srichtig wird?:-D
AntwortenLöschenDu de Ryan isch denn en schnüggel...