Donnerstag, 9. Oktober 2014

08.10.2014 - 15.10.2014 Darwin

08.10.2014 Um ca. 21.00 Uhr sind wir in Darwin gelandet und schon beim aussteigen kam uns eine feuchte Hitzewelle entgegen. Eine ganz andere Waerme als in Cairns, mit der wir die naechsten paar Tage leben muessen, aber vielleicht ist es dann auf unserem Trip nicht mehr so schwuel.Mit dem Taxi ging's ins Hotel wo wir von einem netten, jungen, baertigen Mann unsere Zimmerkarte erhielten und der uns noch ein paar Tips mit auf den Weg gab. Morgen werden wir dann Darwin erkunden und mal sehen was es da alles so gibt.

 09.10.2014 Darwin, eine echt feuchte Stadt, die Luftfeuchtigkeit ist hier so hoch, dass du ohne was zu tun ins schwitzen kommst. Wir machten uns auf den Weg, erst ging es in den Bicentennial Park,


dort sahen wir viele Ehrungen zum Gedenken der Gefallenen und den Einheiten die im 2. Weltkrieg hier stationiert waren. Dann kamen wir an der Werft 1 vorbei wo auch die Terminals fuer die Kreuzfahrtschiffe sind.



Und es war heiss, heisser dachten wir, geht fast nicht aber unsere Rettung nahte mit dem "hop on - hop of" Bus. Wir waren sehr froh, so konnten wir zusteigen. Das machte die Sightseeing Tour viel angenehmer. Dann fuhren wir zum Cullen Bay, eine Ferienanlage in einer Bucht fuer die Yachten.


 Am Mindil Beach ist immer am DO und SO Abend ein Markt mit dem wunderschoenen Namen "Sunset Market" der um 16.30 Uhr beginnt. Der Speaker erklaerte uns, dass wir diesen auf keinen Fall verpassen duerfen. Darwin hat auch ein Gefaengnis, denn daran fuhren wir auch vorbei und dann ging`s in Military Museum.


Dort machten wir einen Stopp und so erfuhren wir, dass am 19.02.1942 Darwin von den Japanern bombardiert wurden. Danach fuhren wir am Wellenbad vorbei, denn in Darwin gibt es im Meer keine Wellen, deshalb das Wellenbad. Tanks haben wir auch gesehen, die gibt es hier auch,


aber benutzt werde diese nicht mehr. Wir erfuhren, dass 1974 ein Zyklon ueber die Stadt fegte und von den 45`000 Einwohner, die damals in Darwin lebten, 30`000 obdachlos waren. Die Zerstoerung war groesser als die vom Krieg. Heute hat Darwin ca. 120`000 Einwohner. Was auch noch interessant ist, dass 1911 mehr Chinesen in Darwin wohnten als Europaer, dem ist heute nicht mehr so, aber es gibt eine grosse Anzahl Aborigines, mehr als ueblich in den australischen Staedten wohnen. Jetzt war die Tour beendet und wir machten  uns bereit um den Markt zu besuchen, der sehr vielfaeltig war. Es gibt so viele verschiedene Staende die Essen anbieten, ich glaube man hat die Speisekarte der Welt vor Augen.


Natuerlich mussten wir auch den Sonnenuntergang ansehen, der soll ja so bekannt sein und wenn man sah wie sich der Strand mit Leuten fuellte, wussten wir, dass wir wohl was spezielles zu sehen bekommen. Die Sonne versank, zwar nicht im Meer , sondern hinter der gegenüberliegenden Küste. Darwin hat 130 km Kueste, eine sehr lange Küste und alles soll zum Hafen gehören, sagte man uns. Wir gingen mit dem oeffentlichen Bus wieder nach Hause und wir mussten nur 1 Dollar bezahlen weil wir "Senior" sind :-)


10.10.2014 Wir starteten zu unserer 4-taegigen Litchfield -Kakadu - Katherine`s Tour. Um 7.10 wurden wir abgeholt von Sean, unserem Guide. Zuerst ging es nach Litchfield zu den Termitenhuegeln.


WOW, war das ein grosser Huegel, ein Prachtexemplar, ca. 6 m hoch und wir erfuhren, dass es ca. 10 Jahre geht um 1m zu bauen. Diese Termiten fressen nur Gras, dann gab es noch den kleineren Huegel, dessen Termiten fressen Holz. Es gibt auch noch Magnettermiten, die bauen ihren Huegel ganz duenn im 45 Grad Winkel zur Sonne. Diese Termiten koennen sich vor der Sonne schuetzen indem sie immer auf der Gegenseite der Bestrahlung sich aufhalten, die Gras- und Holztermiten koennen sich in ihren Huegeln verkriechen. Beim naechsten Stopp mussten wir uns in den Badeanzug stuerzen, denn jetzt ging es zum "Rockhole".










Wir hatten ungefaehr eine Stunde Zeit un danach bei den "Florence Falls" den Lunch einzunehmen. 137 Stufen waren es zu den Florence Falls runter.


Unten angekommen wartete ich auch auf Hans Peter und den Rest, aber es kam nur eine fremde Person die mich fragte, ob ich Kathrin sei, was ich bejahte. So wurde mir mitgeteilt, dass "mein husband" oben gestuertzt ist und der Guide bei ihm sei. Also ging ich wieder rauf und was ich sah gefiel mir gar nicht. Hans Peter hatte sich mit den Schnuersenkeln verhaeddert und ist dann auf die "Nase", es war das Kinn gefallen. Die linke Hand hatte eine offen Wunde, ca. 3cm gross, der rechte Ellbogen voll aufgeschuerft und das Kinn blutete.Der Guide hat das Programm umgestellt und wir habe Lunch oben am Bach eingenommen und danach sagte er mir, dass wir zum Arzt gehen werden, was ich auch gut fand. Die anderen fuhren ins Aborigines Camp und haben dort spannendes vom Leben dieser Leute erfahren und wir gingen mit all unserem Gepaeck zum Arzt. Das Gepaeck mussten wir mitnehmen, weil wir ja nicht wussten ob wir die Tour weitermachen koennen. Dr. Habib hat sich die Wunde angesehen und gleich gesagt, dass es ohne naehen nicht gehen wird. Die Krankenschwester hat gereignigt und dann bekam er die Betaeubungsspritze (nicht klein) und der Arzt machte Hans Peter 5 Stiche. Endlich fertig dachte ich aber als die Krankenschwester sein Kinn ansah, sagten beide, dass sie wieder von vorne anfangen koennen. Hans Peter musste ein wenig Bart lassen, denn sonst haetten sie keine 3 Stiche machen koennen.





In der Zwischenzeit hatte Sean angerufen und gefragt, wie lange es nocht geht und wir waren so froh, dass wir nach der Tetanusspritze und dem Rezept einloesen, wieder mit auf die Tour konnten. Danach gingen wir noch auf den Mary River umd die Voegel und Krokodile zu beobachten, dazu kam der wunderschoene Sonnenuntergang.





Jetzt gab es nur noch eine Station und die war ins Camp, wo wir nach einem sehr guten Essen nur nach schlafen wollten. Das war ein Tag wie ich ihn nicht mehr haben moechte.

11.10.2014 Um 6.00 Uhr gab es Fruestueck und danach ging es los. Wir fuhren in den Kakadu Nationalpark. Erst gingen wir zum "Jim Jim Falls" der leider in dieser Zeit kein Wasserfall ist, das Wasser ist nur im See.



Dort haben wir unseren Lunch gegessen und fuhren danach nach "Ubirr Rock" wo wir sehr eindrucksvolle ca. 15`000 Jahre alte Wandzeichnungen bewundern konnten.







Auf den Aussichtspunkt kletterten wir beide aber nicht, weil ein Unfall genuegt. Danach fuhren wir zum "East Alligator River" wo wir einige Krokodile sahen. Danach ging es ins zweite Camp, wo wir wieder verkoestigt wurden.Damit wir an der Bar etwas trinken konnten bekamen alle ueber 18 einen Alkoholbewilligungsausweis, den wir aber nicht benutzten, denn Sean holte seine Gitarre raus und hatte uns toll unterhalten. Um 21.00 Uhr gingen dann alle ins Bett, muede genug waren wir.


12.10.2014 Um 6.00 Uhr gab es wieder Fruehstueck und gut wussten wir nicht was noch kommen wird. Erst fuhren wir zu "Yellow Waters" und machten einen Boardwalk um die Voegel zu beobachten. Springene Fische hatte es auch und die Enten fehlten auch nicht.












Danach ging es zu den "Rockfalls" und der Weg dahin war beschwerlich, keinen Wanderweg gab es da



sondern wieder gekratzel ueber Steine immer hoeher und höher und als wir endlich oben waren, mussten diejenigen, die baden wollten im Badeanzug und den Wanderschuhen wieder runterkraxeln, was wir nicht und zwei andere auch nicht taten. Es war auch da oben schön.


Wenn ich daran dachte, dass wir ja denselben Weg wieder zurück mussten, wurde es mir schon Elend, aber wir haben es geschafft. Weiter nach "Pine Creek", eine alte Goldgräberstadt, die aber wie ausgestorben ist. In "Nellys Inn " machten wir einen Halt und da begegnete uns folgende kuriose Gestalt



 in eine Jetze mussten wir uns von 4 Personen verabschieden, diese hatten nur die 3-tägige Tour gebucht. Wir fuhren weiter nach "Katherines" zu den heissen Quellen, wo wir uns drin tummelten. Zurück im Camp










kochte Sean für uns und wir sassen am Lagerfeuer und hörten seinen Liedern zu. Ist das nicht schon fast kitschig ;-)

13.10.2014  Dieser Tag war nicht anstrengend. Erst gings auf den Katherins River und in die Katherines Gorge mit dem Schiff. Beim warzen aufs ablegen sahen wir noch ein paar Wallabys. Die Fahrt auf dem Schiff war sehr eindrucksvoll












Danach gings zum "Edithfall" wo wir baden konnten und dann zurück nach Darwin.


Unterwegs kamen uns "Roadtrains" entgegen oder Sean überholte diese. Sind schon eindrucksvoll, wenn diese 4 Anhänger haben.




In Darwin angekommen mussten wir uns von liebgewonnenen Menschen verabschieden, aber man weiss nie, ob man sich wiedrr mal trifft.

SOBALD ICH WIEDER BILDER REINSTELLEN KANN WERDET IHR DIE BEKOMMEN UM ZU SEHEN WIE DARWIN UND  UNSER  TOLLER TRIP WAR, IM MOMENT PROBLEME

14.10.2014  Letzter Tag in Darwin, fauler Tag, mussten relaxen und natürlich waschen.

15.10.2014  Um  08.15. Uhr gings los zum Treffpunkt des Shuttlebus, der uns zum Bahnhof führte.

1 Kommentar:

  1. meine fresse.. da hesch du dir aber es super souvenir gholt vo australie..
    mini favorite bi de bilder, definitiv die vom näieh!:-D

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